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Corona aktuell - Hilfsangebote

20.04.2020

Hier finden Schüler und Eltern Beratungsangebote und Unterstützung!

Kinder in Not dürfen nicht aus dem Blick geraten

Ob schulische Fragen, Sorgen, Streit oder Gewalterfahrung: Auch zur Zeit der Schulschließung stehen den Schülerinnen und Schülern sowie den Erziehungsberechtigten umfangreiche Beratungs- und Unterstützungsangebote zur Verfügung.

 

Staatliche Schulberatung

Auch während der Zeit, in der die Schulen geschlossen sind, können sich Schülerinnen und Schüler sowie Eltern weiterhin an die bewährten Ansprechpartner der Staatlichen Schulberatung wenden.

Ausgangsbeschränkungen und ausschließliches Lernen zu Hause sind für alle eine neue Situation. Jedes Kind und jeder Jugendliche reagiert darauf anders. In dieser außergewöhnlichen Situation haben Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern auch besondere Beratungsanliegen, die Anlass für eine Kontaktaufnahme mit der Schulberatung sein können.
Für manche stehen hierbei eher schulbezogene Themen im Vordergrund, z. B. bezüglich der Organisation des häuslichen Lernens, zu auftretenden Konzentrationsproblemen und zu Lernschwierigkeiten.
Für andere geht es mehr darum, wie sie mit psychischen Belastungen in Bezug auf die aktuelle Situation umgehen können und wie die Zeit in der Familie gut gestaltet werden kann, z. B. wenn es schwer wird, die Zeit ohne die gewohnten Aktivitäten (wie zur Schule zu gehen, Freunde zu treffen oder Sport zu machen) verbringen zu müssen, oder es zu Spannungen in der Familie kommt.

Ansprechpartner

Für Schülerinnen und Schüler sowie Erziehungsberechtigte sind neben den Lehrkräften die für die jeweilige Schule zuständige Beratungslehrkraft und die Schulpsychologin bzw. der Schulpsychologe wichtige Ansprechpartner, auch wenn man diese derzeit nicht wie gewohnt persönlich aufsuchen kann. Die Kontaktdaten sind der Schulhomepage oder Elternbriefen zu entnehmen bzw. können bei der Schule erfragt werden.

Darüber hinaus können sich Schüler und Eltern an die Beratungslehrkräfte sowie an die Schulpsychologinnen und Schulpsychologen an den Staatlichen Schulberatungsstellen wenden. Die Kontaktdaten sind auf der Homepage der für den jeweiligen Bezirk zuständigen Staatlichen Schulberatungsstelle unter www.schulberatung.bayern.de zu finden.

 

Zusätzliche Unterstützungsangebote bei Erfahrung von häuslicher oder sexueller Gewalt

Die gegenwärtigen Ausgangsbeschränkungen können die Gefahr für Streit, häusliche oder sexualisierte Gewalt erhöhen. In dieser Situation ist es besonders wichtig, dass Betroffene auch außerhalb der Schule Hilfe und Unterstützung erfahren können.

Hier können sich betroffene Kinder und Jugendliche oder Personen, die auf Gewalt in ihrem Umfeld aufmerksam werden, beraten lassen:

Die Nummer gegen Kummer ist unter Tel. 116 111 montags bis samstags von 14 – 20 Uhr erreichbar.

Bei der bke-Jugendberatung können Jugendliche andere junge Menschen als Gesprächspartner finden und Kontakt zu erfahrenen Beraterinnen und Beratern aufnehmen.

Die Seite www.kein-kind-alleine-lassen.de vom Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) der Bundesregierung bietet direkten Kontakt zu Beratungsstellen und Informationen, was bei sexueller und anderer familiärer Gewalt in der Corona-Krise getan werden kann.

Das Hilfetelefon ist unter Tel. 0800 22 55 530 ist bei allen Fragen und für Hilfe bei sexuellem Kindesmissbrauch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu folgenden Zeiten erreichbar: Montag, Mittwoch und Freitag von 9 – 14 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 15 – 17 Uhr.

Save me online hilft, wenn statt einer telefonischen Beratung bei sexuellem Kindesmissbrauch lieber Online-Hilfe per E-Mail gewünscht ist.

Auf dem Hilfeportal Sexueller Missbrauch finden Betroffene weitere Informationen und Ansprechpartner.

 

Weitere Informationen

 

Foto: Corona